Hochwürden geht auf Wallfahrt (1)

Erlebnisse einer Sommerreise in die Fränkische Schweiz

mit Bildergalerie

salü

Das war es! Genau eine Wallfahrt sollte er wieder einmal machen. So die Gedanken von Hochwürden Cornelius von Samtleben. Schon länger hatte er vor, endlich wieder einmal eine Reise dieser Art zu unternehmen. Doch bei all seinen bisherigen Überlegung war ihm nichts Vernünftiges eingefallen. Noch ganz in  seinen Gedanken verstrickt und mit Nachdenken beschäftigt, wie, wann und vor allem wohin, legte er ohne es richtig zu bemerken sein Buch  beiseite.  Seine grauen Zellen begannen mächtig zu rattern und dann, oh ja, sozusagen ein Blitzgedanke, genau das war die Lösung!

Das Pfarrhaus. salü

Wie war dem neulich in der Pfarrgemeinde seines Kollegen in St Bartholomäus. Hatte er nicht dort bei seinem Amtsbruder einen Flyer gesehen, auf dem eine Wallfahrt angezeigt war?  Natürlich… das war es ! Zur Wallfahrt….? in die Fränkische Schweiz. Dorthin wollte er schon lange wieder einmal. In seinem Kopf tauchten Bilder von früheren Wallfahrtsreisen auf, die er in seiner vorherigen Gemeinde alle zwei Jahre mit den Kirchenältesten, oder dem Frauenkreis, oder anderen Gemeindemitgliedern gemacht hatte.  Ach waren das noch Zeiten, als er mit der ganzen Pfarrgemeinde  Sankt Ägidius so eine Reise unternommen hatte. Die angemieteten Busse waren immer voll besetzt und es war eine frohe Schar, die sich dort einfand. Wann war das doch gleich, überlegte er noch…….. Ach ja, er wusste es nicht mehr. Er müsste in den Unterlagen nachsehen. Aber, lang, lang ist es her und jetzt hatte er für „Archivarbeit“ weder Zeit noch Lust. 

Im Pfarr-Garten. salü

Pfarrer Cornelius musste sich jetzt ernsthaft von seinen Gedanken lösen, bevor er völlig  in seinen Träumereien gefangen, die Treppen zur Amtsstube hinauf stolperte. Er musste jetzt schnell sich mit den Vorbereitungen beschäftigen und mit seinem Amtsbruder sprechen, wie alles gehen konnte. Aber sicher war, er werde eine Wallfahrt machen und zwar so bald als möglich. Nur  musste Pfarrer Cornelius zuvor mit seinem Stellvertreter dem „Hilfsfeuerwehrmann“ wie er ihn scherzhaft nannte, reden. Sein Amtskollege würde in dieser Zeit, die Arbeit in der Gemeinde gut alleine bewältigen. Das konnte dieser ohne Probleme, das wusste Hochwürden. Also, worauf wartete er noch ?

Moses von Sankt Ägidius. salü

Seine Haushälterin, Berta Wilhelmine, manche Jahre schon in seinen Diensten, die zuverlässige und treue Seele im Pfarrhaus, sie werde ihm schon alles Notwendige für die Wallfahrt vorbereiten. Nur die große Schwierigkeit, die er bei dem  Unternehmen  plötzlich erkannte war, wie er Berta Wilhelmine das mit der Wallfahrt in die Fränkische Schweiz beibringen sollte. Denn schließlich musste sie mit ihm zur Wallfahrt und der langersehnten Urlaub bei ihrer Schwester wurde somit verschoben, oder vielleicht ausfallen. Aber auf Berta seine überaus große Hilfe, wollte und konnte er auf der Wallfahrt nicht verzichten. Und außerdem dachte sich Hochwürden Cornelius, eine Wallfahrt täte seiner Berta auch mal ganz gut. Sie war so oder so keine gute Kirchgängerin. Schließlich steht sie im Dienste von Hochwürden. Da muss man sich gelegentlich auch einmal mit einer Pilgerfahrt als Urlaub begnügen. Doch diese etwas verschrobene Meinung durfte er nur denken.

Der Steinerne Beutel und Sankt Anna salü

Berta Wilhelmine hatte bereits für ihren bevorstehenden Urlaub völlig andere Pläne. Sie ein Freigeist im wahrsten Sinne des Wortes, wollte sich von keinem reinreden, oder gar bevormunden lassen. Also musste er diplomatisch vorgehen um ihr den geplanten Urlaub bei ihrer Schwester auf dem Hofgut auszureden. Natürlich verstand er gut, dass Berta ihre Schwester, die Nichten und Neffen besuchen wollte. Schon lange hatte sie sich gewünscht wieder einmal mit Ihrer Schwester auszureiten, im Stall bei den Tieren zu helfen, die Pferde striegeln, oder die Ziegen zu melken. Natürlich wollte sie auch alte Schulfreunde wieder treffen und mit ihnen den ein und anderen Abend verbringen.

Fränkische Schweiz

Pfarrer Cornelius war sich schon im Klaren, dass dies der schwierigste Augenblick sein wird, seiner Haushälterin die Reise aufs Hofgut der Schwester auszureden. Er musste bald mit Berta Wilhelmine reden. So nach dem Motto: „Wie sag ich‘s meinem Kinde“ . Oh je, Hochwürden. Die gute Berta, sonst, eine Gutmütige Seele, mit der man Pferde stehlen konnte, (was er als Geistlicher ja nicht sagen darf ), …. wenn sie nicht gerade wütend war, na, ich gebe ja zu, dachte Hochwürden, das ist sie meist nur wegen mir, sicherlich jetzt auch, wenn ich ihr den Urlaub bei der Schwester ausrede. Seine Gedanken schwirrten hin und her…Immer wieder dachte er daran, wenn er ihr jetzt das mit der Wallfahrt beichten wird und sie dann auch noch mitfahren musste…….. Oh Gott, Hochwürden! Er wollte gar nicht daran denken. Bis sie sich wieder beruhigte, sich mit dem Gedanken angefreundet hatte,  gab es tagelang nur  Hafersuppe und geröstetes Brot, vielleicht wenn sie gnädig war, noch mit ein wenig Schmalz darauf, aber hauchdünn…….. Ja, so war sie, die gute Berta. An der „Schmalhans Küche“  merkte er dann immer ganz genau, wenn er wieder ihrer Meinung nach, über’s Ziel hinaus geschossen war.

Von der Burg schöner Blick auf den Ort und die Umgebung

Sein Hilfsfeuerwehrmann und Amtskollege bekam dann immer sein Essen zu anderen Zeiten als er und natürlich, wie könnte es anders sein, etwas Besonderes. Aber da musste er nun durch! Doch bevor er mit seiner Haushälterin sprechen konnte, musste er sich zuerst mit seinem Stellvertreter einigen, der während seiner Abwesenheit in der Gemeinde Sankt Ägidius die Amtsgeschäfte weiter führen sollte. Dieser hatte keine Probleme alles im Sinne von Hochwürden zu dessen Zufriedenheit zu erledigen. Und wegen Berta ? Na, das war ja nun Sache von Hochwürden selbst, wie er das der guten Frau beibringen werde, dachte sein Amtsbruder, als Hochwürden ihm von seinem Vorhaben berichtet. Während des gemeinsamen Gesprächs hatte jedoch sein Stellvertreter eine brauchbare vielleicht sogar zündende Idee, wie Pfarrer Cornelius sich aus der misslichen Lage zu mindest einigermaßen, befreien konnte. Sein Hilfsfeuerwehrmann, ein kluger Kopf wie Pfarrer Cornelius meinte, sagte er möge, doch Berta damit beruhigen, dass er ihr vorschlagen sollte, im Anschluss an die Wallfahrt, gemeinsam mit ihr auf dem Hofgut  ihrer Schwester noch einige Tage der Ruhe und Erholung zu verbringen. Der Gedanke kam dem Stellvertreter nicht ganz ungelegen, denn dann hätte er endlich einmal wieder mehr Freiheiten in der Pfarrgemeinde.

Rathausbrunnen Forchheim. salü

Das würde sie bestimmt milde stimmen und dann wäre sie auch bereit, mitzugehen, dachte nun auch Hochwürden, nachdem sein Amtsbruder ihm den Vorschlag unterbreitet hatte. Von der Idee begeistert, begab sich Hochwürden nun endlich in die Küche um Berta Wilhelmine sein Anliegen vorzubringen. Diese wusste genau, wenn Pfarrer Cornelius so plötzlich bei ihr in der Küche auftauchte, hatte er entweder einen besonderen Wunsch,- vielleicht für einen extra Dessert, denn Hochwürden war ein „Süßer“  wie sie wusste, oder, er führte wieder etwas im  Schilde. Berta mitten in den Vorbereitungen für das Mittagessen und bereits ein wenig unter Dampf, da sie heute noch große Wäsche hatte und die Gemeindefrauen zum Singen kommen, wo sie immer, wenn sie konnte gerne dabei war, hatte ein etwas sonderbares Gefühl als Hochwürden zur Mittagszeit in die Küche kam.

Bei seinem Eintreten fragte sie unvermittelt:  „Muss ich wieder Hafersuppe kochen“? „Nein, nein, meine Liebe“.  Gott bewahre,  den Nachsatz aber dachte er nur, weil er genau wusste, seine Berta konnte den Spruch nicht ausstehen.

„ Nein, nein meine  Liebe“, wiederholte er, „aber ich habe dir einen Vorschlag zu machen.“  Berta schaute ihn über den Brillenrand ein wenig skeptisch an. Hochwürden sprach unverdrossen weiter, er wollte die Ansage schnell hinter sich bringen. Noch glaubte er sie damit beschwichtigen und beruhigen zu können.

 „Wir werden bei unseren Urlaubsplänen ein wenig umdisponieren müssen, was nicht weiter schlimm ist, aber wir werden ihn dann sogar ein wenig verlängern, “ begann Hochwürden. “ Wir? Wer wir?“ “ Kommen Sie zur Sache Verehrtester…. Herr Pfarrer“ entgegnete sie. Oh je, dachte Pfarrer Cornelius, jetzt wird es eng. „Raus damit!“ so Berta, „ich habe noch zu tun“! Also stotterte Hochwürden seinen Reiseplan, zwischen den vor ihm gerade in der Pfanne brutzelnden Maultaschen und dem verführerischen Duft von Kartoffelsalat hervor und dachte dabei, hoffentlich bekomme ich heute auch etwas davon. Berta machte sich weiter am Herd zu schaffen und tat so, als wenn Hochwürden überhaupt nicht anwesend wäre.

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„Liebste Berta, begann Hochwürden nun wieder, „wir beide fahren in die Fränkische Schweiz , auf eine Wallfahrt“ „Wie bitte, ich höre wohl nicht richtig“, entgegnete Berta. „Ich habe endlich Urlaub und ich gehe zu meiner Schwester und damit basta!“ Sie hatte plötzlich so eine schreckliche Wut im Bauch, dass sie am Liebsten Hochwürden eigenhändig aus der Küche geworfen hätte, ohne ihn noch einmal zu Wort kommen zu lassen. Mit inzwischen hochrotem Kopf meinte sie, „wie stellen sie sich das vor? Sie trauen sich was! Meine Schwester wartet und ich habe mir endlich einmal einen Urlaub verdient um mich von ihnen und dem ganzen Pfarrhaus zu erholen.“

„Aber liebste Berta, jetzt hören sie mir doch zu. Sie sollen ja nicht nur mit mir die Wallfahrt machen, sondern im Anschluss danach besuchen wir ihre Schwester, die Neffen, Nichten und was sie sonst noch wollen und wir werden eine ganze Woche bei ihren Lieben dranhängen. Mein Stellvertreter ist informiert und gerne bereit, hier die Stellung zu halten. Einverstanden ?“

Berta Wilhelmine blieb jetzt äußerst ruhig. Nach einigen Minuten der fast unerträglichen Stille, sagte sie nur: „ Herr Pfarrer Cornelius von Samtleben  gehen sie aus meiner Küche.“ Damit war er entlassen und wusste eigentlich gar nicht, woran er nun war.   Nur eines war sicher, wenn Berta Wilhelmine ihn  Herr Pfarrer und dann auch noch bei seinem vollen Namen anredete, dann war sie sauer, jawohl Stinksauer.  Und das konnte er ihr nicht verdenken.

Das Mittagsmahl verlief in tiefem Schweigen. Jeder Abt in seinem Kloster wäre stolz auf so eine Schweigemahlzeit gewesen. Doch hier gab es weder einen Abt und schon gar kein  Kloster, nur einen äußerst stillen und nervösen Hochwürden, seinen  Hilfsfeuerwehrmann, dem nun Hochwürden, ein ganz klein wenig Leid tat. Aber die gute Berta würde sich schon wieder beruhigen. Alles würde sich einspielen und bald werden die zwei zu der Wallfahrt in die Fränkische Schweiz aufbrechen. Aber Nachtisch gab es heute keinen!!

Die Trauben im Pfarrgarten. salü

Berta Wilhelmine war schockiert, sauer und was sonst noch alles. Sie telefonierte am Abend lange mit ihrer Schwester. Die beiden waren sich einig, so schnell wird sie nicht aufgeben. Berta Wilhelmine war klar, dass es kein entrinnen gab. Sie musste zur Wallfahrt mit. Doch die beiden Schwestern wollten Hochwürden noch ein wenig schmoren lassen. Natürlich freuten sie sich auf die gemeinsame Zeit, nach der Wallfahrt, vor allem wenn Pfarrer Cornelius mitkommt. Da gibt es immer viel zu lachen. Die Neffen spielen gerne Fussball mit ihm, oder liefen mit ihm zur alten Mühle, wo sie dann immer im Schlamm Dämme bauen konnten.

Alte Mühle. salü

Dorthin durfte die Jungmannschaft normalerweise nicht alleine gehen. Mit den Nichten von Berta konnte Pfarrer Cornelius stundenlang Brettspiele machen, oder seine kurzweiligen Geschichten die er in freien Stunden zu Papier gebracht hatte vorlesen. „Aber Strafe muss sein“, sagte Berta „und ich lasse ihn mit meiner Antwort warten, bis er schwarz wird.“ Die beiden Schwestern einigten sich darauf noch nicht Pfarrer Cornelius zu sagen, dass sie einverstanden waren. Vor der Abreise werden sie dann noch einige Male miteinander telefonieren.

Hochwürden inzwischen etwas irritiert weil sich Berta noch immer nicht zu der Reise geäußert hatte, wurde von Tag zu Tag nervöser. Diesmal war er sich nicht mehr sicher ob Berta bereit sein wird an der Wallfahrt teilzunehmen. Trotzdem bemerkte er, dass die Vorbereitungen für die Reise in vollem Gange waren. Im Stillen hoffte er, sie werde ihn nicht im Stich lassen und zur Pilgerfahrt mitkommen. Zwischenzeitlich legte Pfarrer Cornelius so ganz nebenbei einige Reisebücher über die Fränkische Schweiz auf den Tisch. Vom Wallfahrtsort Gößweinstein aus wollte er einige Besonderheiten besuchen. Bamberg, Forchheim, Kloster Banz und natürlich Vierzehnheiligen standen für ihn auf dem Programm. Das hatte er mit den anderen Teilnehmern aus seiner früheren Gemeinde auch immer so gehalten. Damit wollte er Berta Wilhelmine für die plötzliche Änderung der Urlaubsplanung ein klein wenig entschädigen.

Biergarten salü

Außerdem hatte er bereits mit seinem Freund und Studienkollegen gesprochen, der in der Nähe von Forchheim in einer Pfarrei tätig war. Sie wollten sich endlich wieder einmal treffen und gemeinsam über frühere Zeiten plaudern und nebenbei einen Bummel durch die naheliegenden „Keller“ wie es im fränkischen heißt, machen. Ein paar Informationen über Biergärten hatte sein Kollege immer parat. Auch damit wollte er seiner Berta den Mund wässrig machen, sich für Franken zu begeistern. Doch sie ignorierte weiterhin seine Bemühungen. Eigentlich sollte sie ja bemerkt haben, dass es ihm nicht allein um die Wallfahrt gehen konnte. Er wollte ihr so gerne all die Schätze der Fränkischen Schweiz zeigen. Und nebenbei fränkisches Bier, die Brotzeit und all die Köstlichkeiten aus dieser Küche. Inzwischen träumte selbst Hochwürden davon- Tag und Nacht. Ach ja, nicht zu vergessen, die Wallfahrt, doch das war nur die Begleiterscheinung. Oh, oh Hochwürden, wenn das ihr Bischoff wüßte, dann gäbe es wahrscheinlich eine Abmahnung.

St Martin Forchheim salü

Pfarrer Cornelius kannte Berta gut genug und wußte, dass sie sehr gerne auf Reisen ging. Auch wie sehr sie sich für Stadtgeschichte, Kulturgüter andere Gegenden, leckere Speisen und Muse begeistern konnte. Also hoffte er sie mit seinem Program und den Ideen wieder ein wenig versöhnlicher stimmen zu können. Sie wird sicherlich begeistert sein, wenn sie endlich in einem Biergarten sitzen und es sich kulinarisch gut gehen lassen kann, so seine Hoffnung. Was ihm noch einen Pluspunkt bringen könnte war das Treffen mit seinem Fränkischen Amtskollegen. Berta Wilhelmine und dessen Frau waren seit längerem sehr gute Bekannte. Sich mit ihr zu treffen wird Berta gefallen. Darüber würde er sie aber erst unterrichten, wenn sie sich bereit erklärt hatte mitzugehen.

Kapelle Schloss Buttenheim salü

Berta Wilhelmine ihrerseits begann alles Notwendige für die Reise und die Wallfahrt vorzubereiten. Schnell noch den Talar von Hochwürden aufbügeln, vielleicht würde er ihn brauchen, falls ihn dort sein alter Studienfreund und Kollege bitten wird, mit ihm zusammen einen Gottesdienst zu gestalten. Im Koffer war neben der Kleidung , dem festen Schuhwerk, einer Kopfbedeckung, der Sonnenbrille und dem Waschzeug noch genügend Platz für die persönlichen Dinge von Hochwürden. Rucksack, Schlafsack, Taschenlampe und ähnliches, was sonst auf einer Pilgerreise notwendig wird, brauchten sie Gott sei Dank nicht. Sie machten schließlich eine Wallfahrt in zivilisierter Umgebung. Um Unterkunft und Verpflegung mussten sie sich selbst kümmern, da Pfarrer Cornelius sie im dortigen Sekretariat nicht angemeldet hatte.

Berta erledigte noch die restlichen Vorbereitungen für die Reise, bevor sie am späteren Abend Hochwürden in seiner Amtsstube aufsuchte um ihm mitzuteilen, sie werde mitfahren. Sein Versprechen anschließend zu ihrer Schwester weiterzufahren, müsse er aber unbedingt einlösen. Darauf bestehe sie. Außerdem wolle sie morgen schon und zwar alleine  im eigenen PKW losfahren. Sie habe sich bei alten Freunden in Baden- Baden  angemeldet. Die wollte sie zuerst noch besuchen und dann eine selbstgewählte Route nehmen, um sich erst danach mit Pfarrer Cornelius im  Wallfahrtsort wieder zutreffen. Der Pfarrer war ein wenig irritiert ob der Ansage. Doch er wollte nichts dagegen einwenden. Er war sichtlich erfreut und froh, dass Berta nun an der Pilgerfahrt teilnehmen wird. Während Hochwürden Berta hoch und heilig versprach alles zu tun, dass sie zufrieden sein könne, hörte man förmlich die Felsbrocken, die dem Pfarrer auf der Seele lagen zu Boden fallen. Also war es amtlich, die Wallfahrt konnte stattfinden.

Rundreise

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