Reiseberichte

14 Beiträge

Prolog:

“ Müßiger Leser!- Ohne Schwur magst du mir glauben, dass ich wünsche, dieses Buch, das Kind meines Geistes, wäre das schönste, lieblichste und verständigste, dass man sich nur vorstellen kann. Ich habe aber unmöglich dem Naturgesetz zuwiderhandeln können, dass jedes Wesen sein Ähnliches hervorbringt; was könnte als mein unfruchtbarer, ungebildeter […]

Malcesine

Was wüssten wir vom Glück ohne sein Gegenteildenke ich, von meinem Balkon aus aufs Wasser schauendund das ochsenblutrote Haus am Ende der Bucht vor dem Panorama der Berge  was wüssten wir  ohne die fünfzehn Mal wiedergekäuten  Brocken  in der Sitzung   gut abgehangen und halbverdautund ohne das „Ich hab da noch ne Frage“ und den gemurmelten Fluch nachts um halb elf  wenn wir […]

Hochwürden geht auf Wallfahrt (9)

Von Altenhimmel nach Tüchersfeld Hochwürden saß bereits am Frühstückstisch, als Berta Wilhelmine den Frühstücksraum betrat. Sie fühlte sich noch nicht so richtig wach, und hoffte auf ein vernünftiges Frühstück und vor allem einen guten Espresso. Nach dem gestrigen Reinfall mit dem „Fragezeichen- Frühstück war sie schon ein wenig skeptisch. Und […]

Hochwürden geht auf Wallfahrt (8)

Der „Steinerne Beutel“und das Wiesenttal Hochwürden hatte entschieden. Das Frankenbier zwischen den Gerippen war für seine Fantasie anregend gewesen. Also beschloss er mit Berta eine Rundfahrt zu machen. Erstmal in der nahegelegenen Behringersmühle eine kleine Brotzeit einnehmen und anschließen das Wahrzeichen der Stadt Waischenfeld anzusteuern. Die Fahrt ging durch das […]

Hochwürden geht auf Wallfahrt (3)

Gedanken und Eindrücke einer vielseitigen Landschaft Kaum hatte Berta sich gedanklich von der etwas sonderbaren nächtlichen Schlafstätte und der Bäckersfrau getrennt, konnte sie sich wieder voll und ganz auf die Weiterfahrt konzentrieren und diese auch genießen. In einem der Führer, den Berta sich besorgt hatte, war zu lesen, dass die […]

Hochwürden geht auf Wallfahrt (2)

Reisebeginn und Landregen
Das Auto war fertig gepackt. Den beiden Eminenzen hatte Berta noch für die nächsten Tage einen Topf Gulaschsuppe gekocht. Sie wollte nicht, dass die Herren verhungern. Die Abschieds Zeremonie für die Zuhause Gebliebenen war kurz und schmerzlos. Berta Wilhelmine wollte nur noch weg. Sich für keine anderen Alltäglichkeiten mehr einspannen