Reisen durchs Elsass *

„Kirchen im Blickwinkel“ *

Und hier etwas auf elsässisch:
Der Erlkönig auf Elsässisch


Wär ritet so spät par le nuit et par le vent?
Das isch dr Pappe mit sym enfant.
Er het sy Schampedissle güet im Arm
Er hebt en sicher und hebt en warm.

Mon cher enfant, dü bisch so pâle und so blass
di joli visage isch voll angoisse.
„Siesch nit dr Erlkeenig mit Schweif und Krone?“
„Das isch nur dr Nebelstreif qui veut uns flohne.“

„Mon cher enfant, kumm geh dü mit mir
gas scheene jeux spiel ich mit dir
gar scheene Bliemle on trouve am Strand
und my Müeter hot mängg guldig vêtement.“

„Mi Pappe, mi Pappe, ne veux-tu pas loose
was mer dr Erlkeenig verspricht für chose?“
„Bisch rüig, sois tranquille, holts Mül mon fils
c’est seulment le ventö, mon petit Schampediss.“

„Mon cher enfant, kumm mit mer waidle
je veux te montrer scheene Maidle
wo luschtig tanze, wo andri tüen schnorche
tout les dimanches z’Hynige im Storche.“

„Mi Pappe, mi Pappe, und sisch nit derte
em Erlkeenig syne Techtere, ich tüe mi ferchte!“
„Sois tranquille, bisch rüeig, i sihs jo ganz gnoi
es schyne die alte Wydle so groi.“

„Mon cher enfant, mich reizt ta belle Figür
und kunsch nit, brüch ich Gwolt, je t’assure.“
„Mi Pappe, mi Pappe, ich kann dr nur saje
scho het mit dr Erlkeenig packt an Kraje.“

Dr Pappe kriegt Gänshüt, er rittet wif
in syne bras tüets Kind e Schnüf
er kunt zum Hof Appolinores
in syne bras isch dr Schampediss kapores

ein Dankeschön an Jochen für das super Gedicht

Unsere Tagesreise am 11. August 2022 KM 92457 führte uns in die südliche Region im Elsass. Das Wetter war herrlich! Es machte richtig Spaß im offenen Cabrio die sommerlichen Temperaturen von 35 Grad zu genießen.

Im Fahrtwind salü

Die Route führte uns zunächst über den Schwarzwald. Eines der vielen Highlights unterwegs an der Strecke ist die bei Löffingen stehende Wallfahrtskirche Witterschnee. Teilweise durch Baumbestand verdeckt und doch bis zur Straße hin sichtbar und offensichtlich eine Besonderheit. Ich bin mir sicher, dass ich sie unbedingt einmal aufsuchen werde.

Wallfahrtskirche Witterschnee salü

Danach ging es über die Gutachtal Brücke, die das Gutachtal, mit dem Bach Gutach und die drunterliegende L 156 sowie die Hölltalbahn umspannt. Dann sind wir bereits schon vorbei an dem Ortsteil Neustadt, das mit dem Neustädter Münster das Stadtbild prägt.

Mit noch weiteren fünf Stadtteilen wurde 1971 die Stadt in Titisee -Neustadt umbenannt, mit dem Namenszusatz im Schwarzwald. Der Hochfirst-Turm und die grössten Skisprung- Naturschanze Deutschlands, der Hochfirst-Schanze, machten die Gegend für den Tourismus nicht nur durch den Titisee und die Schwarzwälder Uhren bekannt, sondern vor allem als ein vielgeliebtes Skigebiet, das bei genügend Schnee, heute auch Kunstschnee dort regelmässig viel Zuschauer zu den Skispringen erwartet.

Neustadt salü

Und schon sind wir bereits an Titisee vorbei. Vor uns geht es hinunter an eng eingefassten abschüssigen Baustellen, welche die Kehren auf der vielbefahrenen B31 mit den LKW, Bussen und Wohnwagen noch schmaler erscheinen lassen. Es geht hinab durch das Höllental in Richtung Freiburg, vorbei erst einmal an den vielen Wanderwegen die rechts und links wieder steil in die Wälder des Hochschwarzwalds führen.

Hölltal Viaduct salü

Doch bis wir Freiburg erreichen, geht es erst einmal am Hofgut Sternen und der ältesten Poststation „Posthalde“vorbei in dem einst, urkundlich vermerkt Marie Antoinette auf ihrer Reise nach Paris abstieg.

Hofgut Sternen salü

Im vorbeifahren noch einen kurzen Blick auf das Viadukt der Ravennaschlucht beim Hofgut Sternen, das allzeit ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge, Wanderungen, Besichtigung einer Glasbläserei und natürlich das in der Adventszeit weit über die Grenzen hinaus bekannten Advents- und Weihnachtsmarkt viele Schaulustige erfreut.

Bevor das Tal sich endlich ganz öffnet, wenden wir uns noch dem Hirsch zu, der hoch über unseren Köpfen auf dem Felsen steht. Die Legende besagt dass er einst über diese Tiefe gesprungen sei um den Jägern zu entkommen.

„Haben sie schon einmal im Himmelreich teuflisch gut gegessen“ so der Werbespruch des am Ende des Tales gelegenen kleinen Bahnhofs und dem dazugehörenden Hofgut mit dem bekannten Restaurant. Langsam öffnet sich nun das vor uns liegende Rheintal

Freiburg salü

Freiburg, der sonnenverwöhnteste Ort in Deutschland, die Stadt die durch ihre wundervolle landschaftliche Lage besticht, das so unmittelbar am Rande des Schwarzwalds mit beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, wie das Kopfsteinpflaster, die Barock- Renaissance, Gotikbauten, der Schlossberg und die berühmten „Bächle“ und schon einem klein wenig französischem Flair in sich trägt, geben ihr eine besondere Note. Doch auch den Minuspunkt dieser Stadt dürfen wir nicht vergessen. Das was jeden Reisenden der sich in das Verkehrschaos stürzen muss viel an Gelassenheit abverlangt, bringt manchen gestressten Autofahrer an seine Grenzen. So auch uns bei der Durchfahrt dieses Nadelöhrs. Wir dachten es ginge rascher durch Freiburg doch Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen liessen immer wieder den Verkehr stocken und bis wir die letzte Tunnelausfahrt erreicht hatten um weiter in Richtung Breisach zu fahren, waren wir geplättet.

Langsam im Schneckentempo schleichen wir weiter und als es endlich lief, hatten wir die Ausfahrt verschlafen. Also erstmal auf die Autobahn. Dank meiner Kenntnis der Gegend sind wir auch sehr schnell auf die ehemals alter Straße gekommen. Raus aus dem Chaos und dann über die Dörfer, war geradezu eine Erholung. Die bekannte Eisenbahnbrücke von Schallstadt, Bad Krozingen, Breisach und dann war es nur noch ein Katzensprung bis Neuf Brisach machten wieder richtig Spaß, und der Gedanke an „oh wie herrlich, endlich Frankreich“ tat sein übriges.

Salü

Neuf Brisach

Stadtbild salü

Festungsstadt erbaut von dem Festungsbaumeister Sèbastien Vauban

Unsere wohlverdiente Mittagspause bei Km 92606. Da gab es endliche ein französisches Déjeuner im Salon de The, mit einem anschließendem kurzen Rundgang auf dem Exerzierplatz und dann ging es in die Kirche Saint Louis

Neuf Brisach ist eine kleine französische Gemeinde im Département Haut -Rhin der Region Grand Est, mit 1963 Einwohnern. Erbaut wurde die Stadt Anfang des 18. Jahrhunderts als Planstadt in Form eines Achtecks mit zentralem Exerzierplatz, dem heutigen Marktplatz.

Stadtkirche salü

Das Straßennetz ist schachbrettartig angelegt. Die Stadt hatte Unterkünfte für Soldaten und Offiziere mit Versorgungseinrichtungen, Kirche und Häuser für nicht militärischen Einwohner, der damals verschiedenen Stände.

Ehemaliger Exerzierplatz. salü

Um die Stadt waren beeindruckende Mauern, Gräben und Tore ein Idealbau einer Festung, die damit eine repräsentative Stadtanlage für die Militär Architektur des Barock und für Ludwig XIV war. Der Ort Neuf Brisach wurde als Festung gegen die auf der anderen Seite des Rheins gelegene Stadt Breisach konzipiert. Neuf Brisach ist eines der Meisterwerke Vaubans.

Saint-Louis de Neuf Brisach salü

Dieses Gebäude ist seit 1939 als historisches Denkmal eingestuft. Sie ist die ehemalige Garnisonskirche. Vauban hat alle seine Festungen mit einer Kirche versehen. Allerdings die 173 erbaute Kirche wurde erst wie die Befestigung der Stadt erst 1702 vollendet, da zuvor kein Geld für einen angemessenen Bau vorhanden war.

Die Gestaltung der Kirche war bewusst klar und dezent gehaltenem dem Militärischen Charakter der Stadt gerecht zu werden.

Neuf Brisach salü

Was ein Erlebnis wieder einmal auf den Spuren Vaubans zu sein und dieses beeindruckende Städtchen erneut zu besuchen. Auf dieser ein Tages Reise, konnten wir und nur sehr wenig Zeit lassen um auf den Spuren dieses großen Baumeisters zu wandern. Außerdem hatte wir diesmal die Kirche Saint Louis mehr ins Blickfeld gerückt. Schließlich war das ja auch unser eigentliches Vorhaben.

Noch kurz einen Blick zurück, einmal rund um den Exerzierplatz und schon waren wir draußen auf der Landstraße, auf der D2 vorbei an fast vertrockneten Maisfeldern die von allen Seiten bewässert wurden. Wenn man Glück hatte bekam man einen feinen Strahl ab, wenn sich die Spritze weiter drehte. es gerade 15:00 Uhr und die Sonne hatte uns so richtig im Griff. Aber das tat bei dem herrlichen Fahrtwind der Weiterfahrt keine Abbruch. Andere schwitzten, wir hatten die Kühlung des Fahrtwindes um die Ohren.

Trotz der Bewässerung einen schon sehr vertrockneten Eintruck machten. Doch dieses Bild kannte ich von früheren Reisen um diese Jahreszeit nur zu gut. Entlang dem Vauban Kanal ging es durch Dessenheim, Niederbergheim, Oberbergheim nach Rouffach. Km 92637

Rouffach salüsalü

Eine Besonderheit der Stadt weithin sichtbar ist die Maria- Himmelfahrt- Kirche, was ein Anblick, Rouffach im Hintergrund die Weinberge in der Sommerhitze flimmert und glitzert es vor unseren Augen.

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Unsere weiter Anlaufstelle war Rouffach im Departement Haut -Rhin in der Region Grand Est. Ein eher beschauliches Städtchen mit etwas um die 4000 Einwohner. Der Ort liegt unmittelbar im Arrondissement Thann- Guebwiller, bereits an der Elsässischen Weinstraße. Brot Wein und Käse sind die Besonderheiten des Ortes in dem Alljährlich Biomessen stattfinden.

Notre Dames Maria Himmelfahrt salü

Aus dem Galileo römische und keltischen Ursprung hat sich der heutige Name des Städtchens ergeben. Leider machte die Judenverbrennung auch in Rouffach nicht halt. Bereits 1309 fanden dort Verbrennungen statt. Im 30 Jährigen Krieg wurde die Stadt von den Schweden verwüstet. Mit der Abschaffung des Lehens kam die Stadt wieder zu Wohlstand, hauptsächlich durch den Weinbau und weil sie während der Folgekriege verschont blieb.

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Rouffach ist eine Station an der romanischen Weinstraße, die mit ihrer Kirche Notre Dame Maria Himmelfahrt die im romanischen und gotischen Stil aus gelben Sandstein erbaut wurde eine einmalige Kulisse der Stadt bietet. Leider blieb die Doppelturmfassade unvollendet. Die Kirche die während der französischen Revolution schwer beschädigt wurde, erscheint heute relativ Schmucklos.

Die sowohl mit ihrem Äußeren als auch in ihrem Inneren überraschende Kirche war Einst ein prestigeträchtiger unvollendeter Bau. Die bemerkenswerte Architektur mit den mystischen Skulpturen locken immer wieder Neugierige in das sakrale Bauwerk. Das Gotteshaus wurde im romanisch- gotischen Übergangsstil zwischen dem 11.-19.- Jahrhundert erbaut mit dem Fünf Achtel Chor aus dem 13. Jahrhundert der im 19. Jahrhundert verglast wurde. Eine Fensterrosette im Hauptschiff über dem während der Revolution verstümmelten Hauptportal bildet den Abschluss.

Die Stadt verfügt über zahlreiche Gebäude des späten Mittelalters und der Renaissance, wie das Alte Rathaus das Kornhaus, der Hexenturm. Nicht zu vergessen zu den Sehenswürdigkeiten gehört das Schloss Isenburg das heute als Neubaus aus dem 19. Jahrhundert auf einer leichten Anhöhe zu sehen ist und ein Hotel beherbergt. Das ursprüngliche Gebäude war der Wohnsitz König Dagobert II und später der Straßburger Bischöffe. Die Stadt ist bis heute noch stark mittelalterlich Geprägt.

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Der Brunnen Sankt Urban ist ein Bindestrich zwischen der Geschichte und der Neuzeit. Er entstand durch den Bildhauer Jean- Luc Schicke 2002 und erinnert an den ehemals vorbeifließenden Ohmbach. Ruffacher gelber Sandstein findet sich ebenso hier als Baumaterial wie bei der Liebfrauenkirche. Ursprüngliche Bedeutung des Namens Rouffach aus dem Lateinischen heisst Rotwasser, und so ist es nicht verwunderlich, dass in den Abendstunden der Brunnen in rotem Licht erstrahlt. Die bronzenen Statuen des Brunnens erzählen in der Legende von dem schlechten Weinjahr 1969. Da ließen die Weinbauern ihren Schutzpatron in den öffentlichen Brunnen stützen.

Zurück mit einem Bilderbuch Rundgang könnte man es bezeichnen. Alle Aufnahmen möchte ich jetzt ohne Kommentar stehen lassen, denn sie sprechen für sich. Beginnen wir bei der Kirche nochmal im Innenraum, um alles auf uns wirken zu lassen. Dann steigen wir noch in denTurm nach oben um einen Rundblick zu haben, bevor wir zu Fuß durch die Stadt schlendern.Viel Freude beim Stadt Rundgang durch Rouffach.

Rouffach aus der Vogelperspektive. salü

Und dann heisst es für heute wieder „Au Renoir“ Rouffach, um weiter zu fahren auch ein wenig die herrliche Landschaft zu geniessen und unser letztes Ziel in Angriff zu nehmen. Es war bereits schon 17:30 Uhr als wir uns ins Auto setzten. Murbach war die nächste und letzte Station für diesmal. Auf der D 5 über Soultzmatt, Col de Bollenberg Gangolf Lautenbachzell, Buhl ging es nach Murbach.

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Auf der Fahrt erlebten wir das Wildromantische Lautenbachtal, das sich teilweise entlang der Lauter, oder mit viel Wald und seiner wunderschönen Landschaft vor uns ausbreitet. Eine Wanderregion unter halb der Route de Crete, die seines gleichen in Ursprünglichkeit und Natürlichkeit heute sucht. Seltene Pflanzen die in unserer Region bereits schon ausgestorben sind auch ganz bestimmte Sträucher am Wegesrand lassen mich staunen, denn hier habe ich diese schon so manches Jahr nicht mehr gesehen.

Noch ganz gefangen von der Natur gelangen wir plötzlich wieder in einen Ort. Und dann lag auch schon vor uns Murbach die Benediktiner Abtei, umgeben von viel Wald. Nur t wenige Häusern gibt es in dem Ort, man spricht von 100 Einheimischen. In dieser Stille fallen uns immer wieder Touristen mit Rucksäcken und Wanderkleidung auf, oder Radfahrer mit vollbeladenem Gepäckträger auf. Sie können hier in der Abgeschiedenheit sich wundervoll betreuen lassen und gleichzeitig von hier aus zu Wanderungen, Radtouren oder Weinproben aufbrechen, oder auch in den alten teilweise gut restaurierten Gebäuden einige Tage Ruhe wählen.

Murbach salü

Im Laufe der Jahrhunderte hat das Benediktiner Kloster, ist von der sichtbaren Häuser Ansammlung im baulichen Bereich der Grundform noch übrig ist, zu einer stille der Einkehr geworden. Die Abtei und das Kloster haben zahlreiche Privilegien erworben, welche zu ihrer Entwicklung weit über die Grenzen des Elsasses hinaus, einen enormen kulturellen Beitrag geleistet hatten. Die Abtei Kirche im romantischen Stil erbaut, von der heute nur noch die Apsis erhalten ist, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut.

Das beeindruckende Kloster liegt unterhalb des Gand Ballon am Fuße der Vogesen. Bereits 727 wird die Abtei urkundlich erwähnt. Sie wurde durch den Heiligen Pirmin gegründet und war im 11.und 12. Jahrhundert eines der mächtigsten Klöster des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Nach dem 30 jährigen Krieg wurde die Abtei wieder zu einem Imposanten Kloster aufgebaut. Durch den Sandstein der hier für den Bau verwendet wurde wirkt sie sehr elegant, was für diese Region typisch in Form und Farbe uns immer wieder in den Häusern begegnet. Graf Eberhard einer der Herzöge der Familien im Elsass auf den die Gründung des Klosters zurück geht, wurde ein Gedächtnisgrab im innern der Kirche gewidmet. Interessant sind für den Besucher die zwei in Stein gehauenen Löwen, die sich am Südportal befinden und den Besuchern die Zunge herausstrecken.

Kirchen im Blickwinkel/Murbach. salü

Was auffällt ist dass die Kirche, die hinter ihrer wuchtigen Apsis einen Friedhof beherbergt von wo aus der Besucher zunächst den Eindruck bekommt, dass es sich hier um ein halbfertigen Bauwerk handelt. Doch ursprünglich war wie anhand der heutigen Überreste zu erkennen ist, dass die Abtei mit ihrer Höhe von 430 m auch nach dem Abriss des Langschiffes noch als eine mit beeindruckender Vollkommenheit eine der zentralen Bauten der damaligen Geschichte gilt.

Über einen Kreuzweg unmittelbar am Fuße der Abtei, gelangt man in wenigen Minuten Fußmarsch zur barocken Kapelle Notre Dame de Lorette. Sie thront in einem kleinen Wäldchen über der Anlage und bietet einen einmaliger Blick auf die Anlage und den Klostergaren. Steht man auf dem kleinen Felsvorsprung versteht man sehtr gut, weshalb die Mönche im VIII Jahrhundert sich entschlossen sich in der kleinen Talsohle niederzulassen.

salü

Das kleine Dorf Murbach beherbergt heute gerade mal 100 Einwohner. man kann kaum glauben, dass es einmal im Zentrum eines der reichsten und mächtigsten Fürstentümer dieser Region abseits von Durchgangsstraßen im Schutz der Vogesen entstand. Ein besonderes Kleinod ist der wunderschön von den Dorfbewohnern gepflegte öffentliche Mittelalterlich Kräutergarten der das Gesamtbild abrundet.

Notre Dame de Lorette wurde im Jahre 1693 auf einem Felsvorsprung oberhalb der Abtei Murbach. erbaut. Die Kapelle wurde von den Mönchen der dortigen Abtei in Auftrag gegeben um auf der Ruine einer früheren Kapelle an der selben Stelle eine neue Kapelle zu errichten. Von hier aus hat der Besucher einen beeindruckenden Bericht auf die Abtei und in das Tal.

Kirchen im Blickwinkel/Murbach. salü

Langsam ging unsere Tagesausflug dem Ende entgegen. Es erwartet uns noch eine schöne von der Abendsonne begleitenden Heimfahrt. durch die elsässische Weinstraße am Fuße des Gand Ballon vorbei an Guebwiller in Richtung Colman wo wir über die Schleuse des Rheins wieder ins Deutsche kamen und dem Schwarzwald in Richtung Heimat zufuhren.

Eine Tagesreise am 11. August 2022

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